Ärztliche Fortbildung

Seit 1.1.2004 besteht für alle Vertragsärzte, ermächtige Ärzte sowie Krankenhausärzte die Pflicht sich fortzubilden. Der Gesetzgeber hat im neuen Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Modernisierungsgesetz – GMG) eine 5-Jahresfrist gesetzt. Grundlage des Umfanges ist das Fortbildungszertifikat der Bundesärztekammer, das 250 Fortbildungspunkten entspricht, die der Arzt erwerben muss. Tut er dies nicht, so hat er mit wirtschaftlichen Einbußen zu rechnen, die bis zum Entzug seiner Zulassung gehen können. Unabhängig davon hatte die Bundesärztekammer auf dem 106. Deutschen Ärztetages in Köln vom 20. bis zum 23. Mai 2003 bereits beschlossen, auf der Grundlage der bisher durchgeführten erfolgreichen Pilotprojekte der einzelnen Landesärztekammern ein bundeseinheitliches Fortbildungszertifikat einzuführen. Die Bundesärztekammer und im Zuge dieses Beschlusses auch die Landesärztekammern haben sich darauf geeinigt, dass ein von den Landesärztekammern vergebenes Fortbildungszertifikat bereits nach 3 Jahren erworben werden kann, wenn der Arzt 150 anerkannte Fortbildungspunkte nachweisen kann.

 

Fortbildung für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin

Auch für die MTA-Berufe und andere Gesundheitsfachberufe ist der Erwerb von neuem Wissen, welches den jeweiligen Erfordernissen anzupassen ist, mittlerweile zu einer professionellen Selbstverpflichtung geworden.

Die Akademie Humangenetik ist vom Deutschen Institut zur Weiterbildung für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin e. V. (DIW-MTA) als anerkannte Fortbildungseinrichtung akkreditiert.

Das DIW-MTA vergibt Fortbildungspunkte (Credits) für MTA. Mit insgesamt 90 gesammelten Credits erhält ein(e) teilnehmende MTA ein Zertifikat zum Nachweis regelmäßiger Weiterbildung. Das Freiwillige Fortbildungszertifikat für MTA-Berufe und auch andere Gesundheitsfachberufe zielt auf ein lebensbegleitendes Lernen. Mit diesem Zertifikat wird nicht nur Ihre Eigeninitiative, beruflich up-to-date zu bleiben, dokumentiert, sondern auch die Qualität und die Transparenz von MTA-Fortbildungen gesichert und gefördert. Im Sinne der Einhaltung der von der DIW vorgegebenen Standards wird den einzelnen Berufspraktikern ein Fortbildungszertifikat erteilt, wenn ihre Fort- und Weiterbildungsaktivitäten bestimmten DIW-Kriterien entsprechen. Ihr Engagement zur freiwilligen beruflichen Fort- und Weiterbildung wird elektronisch dokumentiert und bei Erreichen der notwendigen Punktzahl zertifiziert.

Detaillierte Infos finden Sie im Flyer des DIW-MTA.




Download

Das freiwillige Fortbildungszertifikat der Ärztekammern

Jeder anerkannte Punkt zählt

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